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Begegnung mit der 24-Crew in München

Anlässlich ihrer 'European Press Tour' machten Kiefer Sutherland, Carlos Bernard, Annie WErsching und Jon Cassar auch Station in München. Vom 18.01. - 20.01.2009 würde man sie dort, mit etwas Glück, treffen können. Ganz klar - da musste ich hin. *g*

Hier nun mein ausführlicher Bericht über meine Begegnung mit Kiefer, Carlos, Annie und Jon in München. Ich kann nur sagen, es war einfach traumhaft.



Tag 1

Angereist war ich bereits am Samstag, da ich mich am Sonntagmorgen mit Deliamber, einem anderem Mod von xandra73 24tv-forum.de, in der Stadt treffen wollte. Wir wollten uns schon möglichst zeitig treffen, erst einmal gemütlich und in Ruhe frühstücken und dann ein bisschen durch die Stadt bummeln.

Also trafen wir uns 8 Uhr an der S-Bahn und fuhren zum Odeonsplatz. Deliamber wusste natürlich, dass die Prominenz vorwiegend im Bayerischen Hof übernachtet. Also dachten wir uns, wir schauen dort einfach mal vorbei. Wenn schon nicht Kiefer und Co., so wollte ich zumindest einmal das Hotel sehen, wo er übernachten würde. Verrückt – ich weiß, aber Fans sind nun mal so. Außerdem weiß man ja nie was kommt und wenn wir schon mal im dort sind, kann ein Blick darauf nicht schaden. ;) München wirkte so früh am Sonntagmorgen wie ausgestorben, nur vor dem Bayerischen Hof standen einige LKW, die wohl die letzten Requisiten vom tags zuvor stattfindenden Filmball abholten. Da standen wir nun vor dem Hotel und wussten nicht so recht, was wir tun sollten. Mehr als ein kurzer Blick durch die Scheiben der Tür wäre wohl nicht drin … so dachten wir wenigstens. Ich hatte mich kurz umgedreht und wollte dann mit Deliamber klären, was wir als Nächstes unternehmen wollten. Ich drehte mich wieder um und bekam den Schock meines Lebens. Für ein paar Sekunden blieb mein Herz stehen, um dann wie wild zu schlagen. Da stand tatsächlich Kiefer vor uns. OMG … ich glaube, es dauerte ein paar Sekunden bis ich geschnallt hatte, das da wirklich Kiefer vor uns stand. Blaue Jeans, schwarze Jacke, Sonnenbrille und Rucksack auf dem Rücken.

In dem Moment war ich völlig unfähig, irgendwas zu unternehmen. Deliamber reagierte da viel schneller. Er packte seine silberne Special Edition von Season 1 aus und hielt diese zusammen mit einem Stift Kiefer hin. Während Kiefer diese lächelnd unterschrieb, sprach Deliamber fleißig mit Kiefer. Aber fragt mich bitte nicht, was er anfangs alles sagte, ich bekam schlichtweg nichts mit, denn jetzt packte ich eiligst meine Fotos aus. Ich wollte ja auch unbedingt ein Autogramm von ihm – und nicht nur eins. ;) Ich hatte mir nämlich etwas ganz besonderes ausgedacht. Seid ich von Yvonne diese Einladung für die Premiere-Aufzeichnung geschenkt bekommen hatte, hatte ich so ein bisschen ein schlechtes Gewissen den anderen Mods gegenüber. Alle machen ihre Arbeit super und ohne sie würde das Forum nicht so gut laufen. Jetzt durfte ich zu Premiere ins Studio, obwohl sicher jeder gern dabei gewesen wäre. Daher wollte ich wenigstens versuchen, ihnen ein Autogramm mitzubringen. Wirklich daran geglaubt, dass es mir gelingen würde, habe ich aber eigentlich nie. Dennoch – auf ein der Einladung war so ein geniales Bild mit allen vier Gästen und halt der passende Text dazu. Das speicherte ich mir ab, fügte mit Photoshop noch den Text: „Fort he team of the 24tv-forum.de“ ein und druckte es für alle Mods auf Fotopapier aus. *g*

Jetzt stand Kiefer tatsächlich leibhaftig vor mir und wir waren gaaaaaaanz allein mit ihm. OMG … besser hätte es ja gar nicht klappen können. Also packte ich meinen ‘Stapel‘ Bilder aus und hielt sie ihm, mit einem Anflug von schlechtem Gewissen, zum unterschreiben hin. Er schaute auch ziemlich verdutzt drein, als er die vielen gleichen Fotos sah, aber Deliamber erklärte ihm schnell, dass wir Mods des deutschen 24tv Forums seien und gern für jeden Mod ein Autogramm von ihm hätten. Da lächelte er … mein Gott, was für ein Lächeln … nahm den Stapel und unterschrieb ALLE Bilder. Ich hätte ihn dafür knuddeln können, wenn es mir nicht zu peinlich gewesen wäre. Er ist eben halt … Kiefer! Als er sah, dass ich auch noch Fotos von ihm in der Hand hielt, streckte er seine Hand und gab mir zu verstehen, dass er diese auch noch unterschreiben wollte. Boah … so bekam ich auch noch drei Autogramme extra von ihm. Während er eifrig schrieb, ließ ich meinen Gefühlen einfach freien Lauf und quasselte einfach frei von der Leber weg … natürlich in Deutsch, was ich überhaupt nicht registrierte, den mein Hirn war irgendwie total leer. Ich hatte mir einiges überlegt, was ich ihn in Englisch fragen oder sagen wollte, aber vor lauter Aufregung mir fiel nicht ein einziges Wort ein. Plötzlich sah er mich mit einem entschuldigendem Lächeln an und meinte: „Sorry – I don’t understand German.“ *gggg* Da fiel mir erst auf, dass ich ihn auf Deutsch zugetextet hatte. Oh man, aber wie soll man auch seine Gedanken ordnen können, wenn einem DIESER Mann gegenüber steht. Von da an versuchte ich mich dann in Englisch.

Dann wollten wir natürlich noch gern ein Foto mit Kiefer haben, logisch – und auch das genehmigte uns Kiefer lächelnd.







Als ich von Deliamber und Kiefer ein Bild machen sollte, musste ich zweimal ansetzen, denn meine Hände führten irgendwie ein Eigenleben und zitterten ganz schrecklich – was Kiefer natürlich ein verständnisvolles Lächeln entlockte. Danach verabschiedeten wir uns höflich von einander und Kiefer zog, wie ein ganz gewöhnlicher Tourist von Dannen. Puh … mir schlotterten noch immer die Knie und ich glaubte zu träumen. Hatten wir tatsächlich eben einige Minuten mit Kiefer geplaudert??? Aber ein Blick über die Straße bestätigte das, denn dort lief er und schoss hin und wieder Fotos von den Gebäuden. Deliamber ging es nicht viel besser als mir – auch er stand noch ganz unter dem Eindruck des eben erlebten und als er mir sagte, dass man zwischendurch ein Piano aus dem Hotel getragen hatte, blickte ich ihn ganz verwundert an. Hatte man das? Ich hatte davon absolut nichts mitbekommen. Dann zeigte mir Deliamber die Bilder … OMG, er hatte nicht nur das Eine von mir mit Kiefer gemacht – nein, er hatte auch zwischendurch einige geschossen. Danke, Deliamber.
Ich wäre Kiefer natürlich zu gern gefolgt, oder noch besser, ich hätte ihn liebend gern auf seinem Streifzug durch München begleitet, aber das wäre natürlich alles andere als höflich gewesen. Es hat ihm offensichtlich großen Spaß gemacht, so ganz allein durch das morgendliche, ruhige München zu schlendern. Als er um die Ecke verschwunden war, folgten wir ihm langsam, da wir in die gleiche Richtung mussten. Dann sahen wir ihn, wie er Bilder vom rückwärtigen Rathaus machte. Da wir zum CADU, dem Cafe an der Uni, wollten, ließen wir Kiefer rechts liegen und schwenkten nach Rechts Richtung Odeonsplatz. Und was soll ich euch sagen, kurze Zeit später folgte uns Kiefer. *g* Die Versuchung, einfach etwas langsamer zu laufen, war ziemlich groß, doch wir widerstanden tapfer, besser gesagt Deliamber machte mir klar, dass sich so etwas einfach nicht gehört. Maaaaaaaan, ja doch, dass wusste ich selbst, aber wann trifft man schon mal Kiefer. *seufz* Während Deliamber mir dann einiges über die Residenz erzählte, stand ER ganz allein mitten auf dem Odeonsplatz und fotografierte feste. Wie sollte Frau sich da auf historisches konzentrieren können, wenn sie immer wieder heimlich zu einem gewissen Herren lunzen musste. Zum Glück schwenkte er dann in den Hofgarten ein und so verloren wir ihn aus den Augen, denn wir wollten ja zum CADU. Dort angekommen brauchten wir erst einmal einen Kaffee, bzw. einen Cappuccino um unsere aufgewühlten Nerven etwas zu beruhigen. Während wir auf das leckere Frühstück warteten, begutachteten wir unsere ‘Ausbeute‘ noch einmal ausgiebig. So richtig fassen konnten wir unser Glück immer noch nicht, aber die Beweise lagen vor uns.



Unser Frühstück zog sich dann fast 2 Stunden hin und danach fuhren wir zum Marienplatz, wo mir Deliamber ein München zeigte, dass sicher nicht jeder Tourist zu sehen bekommt. Als wir uns dann am frühen Nachmittag trennten, waren wir Beide total happy und zufrieden.


Tag 2

Heute, am Montag den 19.01.2009, sollte die Aufzeichnung mit den vier Gästen aus Hollywood stattfinden und ich war schon mächtig aufgeregt. Nach meinem gestrigen Erfolgserlebnis mit Kiefer, war ich heute natürlich auch auf die anderen Drei gespannt. Hoffnung, wirklich direkt an die Gäste heranzukommen, hatte man mir von Seitens Premiere allerdings nicht viel gemacht, da Kiefer und seine Kollegen wohl ausdrücklich darum gebeten hatten – aber man wusste ja nie. Noch zwei Tage vorher hätte ich es auch nicht für möglich gehalten, ein paar Worte ganz ungezwungen mit Kiefer wechseln zu können und auch gleich noch einen Stapel Autogramme plus Fotos von ihm zu bekommen.

Aber noch war es nicht so weit. Wie ihr ja sicher gelesen habt, gab es ein Topic hier im Forum zu einem möglichen Fan-Treffen. Doch leider war den Meisten der Aufwand dann wohl doch etwas zu groß – kurzum, außer Freakytina und ihr Freund Harry wollte keiner den Weg nach München auf gut Glück wagen. Doch wenigstens Freakytina war fest entschlossen zu kommen und sich die einmalige Gelegenheit, vielleicht doch einen Blick auf Kiefer werfen zu können, nicht entgehen lassen. Wir hatten uns abgesprochen, in der Stadt zu treffen und dann gemeinsam zum AGROB-Gelände zu fahren. Wir trafen uns kurz nach 12 Uhr auf dem Marienplatz, aßen schnell noch etwas im Galeria-Kaufhof und danach zeigte ich ihnen noch kurz Kiefers Hotel. Dann machten wir uns auf die Suche nach dem Auto der Beiden. *g* Ja, wir mussten es tatsächlich so ein bisschen suchen, denn sie hatten es in der Tiefgarage eines Kaufhauses geparkt, wussten aber nicht mehr so ganz genau, wo das nun war. München ist ja auch nicht grad klein und es gibt da eine Menge Tiefgaragen. ;) Wir fanden es allerdings ziemlich schnell und machten uns auf den Weg. Der Routenplaner sagte, dass man ca 20 min bis zum AGROB-Gelände benötigte, wenn man wusste, wie man zu fahren hatte. Wir wussten das leider nicht und ein Navi hatten sie leider nicht dabei. Aber Freakytinas Freund war total optimistisch, dass wir das auch so ganz schnell finden würden – also los ging’s, bis wir irgendwann merkten, es war doch nicht ganz so einfach, der Innenstadt von München zu entkommen und dabei auch noch die richtige Richtung einzuhalten. Ich glaube, wenn uns Jack Bauer im Nacken gesessen hätte, wir hätten ihn wohl ziemlich lange über unser wahres Ziel im Unklaren gelassen. *ggg*

Mit S-Bahn und Bus wäre ich sicher um einiges schneller gewesen, aber ich hätte dabei definitiv nicht so viel Spaß gehabt wie auf dieser Irrfahrt durch München. Okay, ganz so schlimm war es gar nicht, denn wir trafen noch rechtzeitig genug am Ziel ein. Ab 14:30 Uhr sollte der Einlass beginnen und wir waren pünktlich zur Stelle. Puh … ich war schrecklich nervös, denn ein Interview mit seinen Stars im TV oder per Clip zu sehen ist doch etwas ganz anderes, als live im Studio dabei zu sein. Wir wurden herzlich am Eingang empfangen und ich legte brav meine Einladung vor. Nachdem sie meinen Namen auf der Gästeliste gefunden hatten, war ich ihnen auch sofort klar – ich war einer der Gäste vom deutschen Fan-Forum *ggg* und sie begrüßten mich nochmals herzlich. Freakytinas und ihr Freund wollten auf alle Fälle alles versuchen, um vielleicht doch noch rein zu dürfen. Also erklärte sofort, sie seien mein Begleitpersonal *g* und fragten, ob es nicht eine Möglichkeit gäbe, dabei sein zu dürfen. Ich fügte noch hinzu, dass die Beiden ebenfalls große 24-Fans seien und dass sie halt einen weiten Weg hinter sich hatten. Die Leute von Premiere waren total nett. Sie sagten nicht gleich; „Nein, dass geht nicht, sie haben keine Einladung … blablabla …“ nein, fragten, ob sie bereit wären ca 1 Stunde zu warten und wenn es sich dann ergeben sollte, dass einer der geladenen Gäste nicht erscheinen oder absagen sollte, dass sie dann gern daran teilnehmen durften. Wow!!! Das war zumindest schon mal ein kleiner Hoffnungsschimmer. Ich drückte den Beiden ganz fest die Daumen.

Eigentlich hätte ich jetzt noch eine Weile mit ihnen im Empfangsbereich warten können, aber irgendwie war ich viel zu neugierig und zu hibbelig, um daran zu denken. Mir wurde gesagt, dass im V.I.P.-Wartebereich ein Buffet vorbereitet sei und dass man uns dort über den weiteren Fortgang informieren würde. 15:30 Uhr sollten wir dann abgeholt und ins Studio gebracht werden. Also wollte ich da jetzt unbedingt rein. *g* Ich verabschiedete mich also von Freakytina und ihrem Freund, denn ich wusste ja nicht, ob ich sie nochmal sehen würde und begab mich in den Wartebereich. Einige Gäste waren schon anwesend und bedienten sich eifrig am leckeren Buffet. Aber ehrlich gesagt war ich in diesem Moment kein bisschen hungrig und hätte auch nichts reingebracht. So nahm ich mir nur etwas zu trinken und mischte mich dann unter die anderen Gäste, wobei ich auch mit Einigen ins Gespräch kam. Die Meisten waren Mitarbeiter von Premiere und kamen aus verschiedenen Teilen Deutschlands. Aber ihnen war offenbar das 24-Fan-Forum ein Begriff, denn sie konnten mich sofort zuordnen *g* und ihnen war klar, dass mit mir einen ECHTEN 24-Fan vor sich hatten, mit dem sie wohl nicht so ganz mithalten konnten. ;) Sie waren aber alle mehr oder weniger Fans der Serie.

So verging die Zeit eigentlich ziemlich schnell und plötzlich standen Freakytina und ihr Freund neben mir. Oh man, wie ich mich für die Beiden freute. Jetzt hatte sich die Fahrt von Stuttgart nach München für sie mehr als bezahlt gemacht. Es hatten tatsächlich einige Gäste abgesagt, sodass man ihnen kurzerhand den Eintritt gewährte. Die Beiden waren schrecklich aufgeregt und konnten ihr Glück noch gar nicht so ganz fassen. Außerdem hatten sie schon ein ganz besonderes Erlebnis hinter sich, denn während sie wartend im Eingangsbereich ausharrten, liefen Kiefer, Carlos, Annie und Jon an ihnen vorbei … wow, hätte ich das geahnt, dann hätte ich wohl auch noch etwas länger dort gewartet. *g* Freakytina wiederfuhr dabei noch eine ganz besondere Ehre, aber das wird sie euch selbst berichten. Jetzt waren sie auf alle Fälle drin und harrten mit mir gemeinsam der Dinge, die bald kommen sollten. Da sich das Ganze jetzt noch etwas verzögerte - Kiefer hatte offenbar Hunger und wollte vor der Aufzeichnung unbedingt noch ein deutsches Schnitzel essen *g* - nutzten wir Drei die Zeit, um ebenfalls noch eine Kleinigkeit zu essen.

Dann hieß es endlich, es sei so weit, um das Studio aufzusuchen. Dort würden wir dann alles Weitere erklärt bekommen. Juhu … es ging los. Also marschierten wir alle zum Studio. WOW!!! Mir schlotterten leicht die Knie, als wir dieses betraten und ich die ganzen Kameras sah. *g* 4 Stück insgesamt. Zwei dieser fahrbaren großen Kameras, eine an einem langen Schwenkarm über uns und die Vierte vor der Brust eines Kameramannes. Keine Ahnung, ob sie auch unseren ‚‘Einmarsch‘ schon filmten, ich war viel zu sehr damit beschäftigt, einen möglichst guten Platz auf der Zuschauertribüne zu ergattern. Ganz vorn wollte ich nicht sitzen, da ich befürchtete, dass mir dann einige der Mitarbeiter öfters mal vor der Optik rumliefen – aber zu weit nach oben wollte ich natürlich auch nicht. Schön in der Mitte sollte es auch sein, damit ich ALLES gut sehen konnte. *g* Also schnappte ich mir den Platz in der zweiten Reihe, gleich neben dem mittlerem Treppenaufgang. Da die Tribüne ziemlich steil nach oben ging, saß man gegenüber der ersten Reihe ein ganzes Stück höher und von hier hatte ich einen absolut genialen Blick auf die Bühne mit den 5 Drehstühlen.

Also von mir aus, konnte es jetzt losgehen. *g* Zunächst erklärte uns eine Mitarbeiterin den genauen Ablauf und wie wir uns zu verhalten hätten. Wir sollten nicht aufstehen, nicht mit den Füßen trampeln und ansonsten viel Spaß dabei haben. Sie stellte uns als Fans von 24 ein paar Fragen, machte sich also ein bisschen mit uns bekannt und dann mussten wir ran. Es sollte nämlich unser Beifall schon mal vorab aufgezeichnet werden, um ihn dann an bestimmten Stellen einspielen zu können. Das Ganze diente dazu, dass der Applaus dann auch wirklich stimmte und die Szenen nicht mehrfach wiederholt werden mussten. Also klatschten wir wie die Weltmeister und nach der 4. oder 5. Aufnahme war die Regie mit uns zufrieden. Dann wurde noch ein etwas weniger enthusiastischer Beifall aufgenommen, bevor dann endlich unsere Gastgeberin, Jessica Kastrop, erschien. Auch sie sprach kurz mit uns und dann begann man mit der Aufzeichnung des Vorspanns. Dazu wurde unser zuvor aufgezeichneter Applaus eingespielt, zusammen mit dem Vorspann von 24 …boah…und Jessica Kastrops Worten! Das alles war natürlich mehr als interessant, doch ich wartete voller Ungeduld auf das Erscheinen der vier Hauptpersonen. Logisch, oder? ;) Endlich war es so weit und Jessica Kastrop begrüßte zuerst Annie Wiersching und da kam sie. Wow, eine sehr attraktive Frau. Danach kamen Jon Cassar, Carlos Bernard und zuletzt endlich Kiefer Sutherland. OMG … da sah ich ihn schon wieder nur wenige Meter von mir entfernt auf der kleinen Bühne dieses wirklich tollen Studios. Wie gern hätte ich jetzt mit der Moderatorin getauscht, sie durfte direkt neben Kiefer sitzen. Ich hatte vor Aufregung ganz feuchte Hände. Für die Vier da auf der Bühne war der Umgang mit Kameras ja etwas ganz alltägliches, für mich jedoch etwas absolut Einmaliges. Ganz locker und gelöst saßen sie da und lächelten uns auf der Tribüne ab und zu. Wow … echt krass!!!

Nach einem kurzen Geplänkel, gewürzt mit lustigen Bemerkungen der vier Gäste, ging es endlich los, oder sollte es los gehen, denn nach wenigen Augenblicken stellte sich heraus, dass mit dem Mikrofon von Annie irgendwas nicht stimmte. Also unterbrach man die Aufzeichnung und entschuldigte sich bei den Gästen. Jon Cassar nahm das ziemlich gelassen hin und meinte lächelnd: „Take 2!“ was uns natürlich spontanen Beifall entlockte - denn er kennt das ja wohl. ;) Beim zweiten Anlauf klappte dann alles super. Zum Interview selbst möchte ich jetzt nichts sagen, denn es wird ja morgen auf Premiere ausgestrahlt – nur soviel, neben sachlichen Informationen kam auch der Humor nicht zu kurz ;) und es war für meinen Geschmack leider viel zu schnell vorbei. *seufz* Es war einfach unglaublich sie alle mal live zu hören und nicht im Fernsehen. Alle Vier waren gut drauf und es hat ihnen offenbar auch großen Spaß gemacht. Jon Cassar hat des Öfteren mal einen Blick zu uns auf die Tribüne geworfen … ach manno, ich hätte zu gern Fotos gemacht, aber verständlicherweise war das leider nicht erlaubt.

Nach der Aufzeichnung mussten wir noch sitzen bleiben, bis die Gäste die Bühne verlassen hatten. Die Verantwortlichen waren leider unerbittlich und schirmten die Vier so gut ab, dass wir wirklich keine Chance hatten, an sie ran zu kommen – aber das hatte man mir ja bereits gesagt. Da ich Kiefer ja auch bereits tags zuvor begegnet war, war es für mich nicht ganz so schlimm, aber Freakytina und Harry hätte ich es gegönnt. Noch völlig überwältigt von dem eben erlebten stiegen wir in Freakytinas Auto und machten uns auf den Rückweg nach München. Vielleicht gelang es uns ja noch, die Vier vor ihrem Hotel abzufangen. Die Fahrt in die Münchener Innenstadt war wieder ein Erlebnis der ganz besonderen Art, denn so genau wussten wir natürlich nicht, wie wir dahin kommen sollten. Es war dunkel und uns fehlte so ein bisschen die Orientierung. Schließlich fanden wir es doch, parkten ganz in der Nähe des Marienplatzes und marschierten zum Bayerischen Hof. Offenbar hatten noch mehr diese Idee gehabt, denn es standen schon einige ‘Autogrammjäger‘ vor dem Hotel.

Also warteten wir geduldig auf die Dinge die da kommen sollten. Sie kamen auch, nur steuerten die schwarzen BMW ohne anzuhalten die Tiefgarage des Hotels an und uns blieb nur ein Blick durch die Scheiben der Nobelkarossen. Nun ja, es sollte wohl nicht sein. Für mich war das nicht ganz so traurig, denn ich hatte am nächsten Tag noch einmal die Chance und diese wollte ich auch nutzen. Für Tina und Harry war das natürlich ziemlich schade, aber sie hatten immerhin bei der Aufzeichnung dabei sein dürfen – etwas, womit keiner von uns gerechnet hatte. Wir gingen dann noch gemütlich etwas essen, bevor wir uns am Marienplatz trennten.


Tag 3

Dienstag, mein letzter Tag in München und die letzte Chance für Autogramme. Die 3 Tage hatten mich ganz schön auf Trapp gehalten und inzwischen kannte ich mich auch ziemlich gut mit dem S- und U-Bahnnetz der Stadt aus. Da mein Sohn und dessen Freundin 7:15 Uhr die Wohnung verließen, hieß es relativ zeitig Abschied zu nehmen, denn heute würde ich nicht in die Wohnung der Beiden zurückkehren, sondern dann gegen Abend sofort per Mitfahrergelegenheit nach Haus aufbrechen. Doch so weit war es noch nicht, erst wollte ich noch versuchen Kiefer und seine Kollegen vor dem Lutter & Wegner zu sehen. Also machte mich gegen 8:30 Uhr auf den Weg.

Zu dumm, dass es ausgerechnet an diesem Tag zu schneien anfing und das so richtig schöner nasser Schnee war. Nicht dass ich Schnee nicht mag, aber doch bitte nicht gerade, wenn ich vorhabe stundenlang vor einem Lokal auszuharren und dann völlig durchnässt bin. Ich hatte zwar wohlweislich einen Schirm von zu Hause mitgenommen, diesen dummerweise aber im Auto meines Sohnes liegen lassen. Ha, zu blöd. Also kaufte ich mir schnell noch einen in der U-Bahnstation am Stachus. Ihr wisst schon, so ein Billigding für 4,95 Euro. *g* Besser als gar nichts. ;) Dermaßen ausgestattet stiefelte ich dann zum Lutter & Wegner, wo ich nicht der erste, wartende Fan war – aber umso besser. In Gesellschaft wartet es sich bekanntlich besser. Es war kurz vor 9:30 Uhr und 10:00 Uhr sollte die Presskonferenz beginnen und ca. 15 Minuten vorher die Gäste eintreffen. Das Problem war, es gab außer dem Haupteingang mit dem roten Teppich auch noch einen Seiteneingang. Welchen würden sei wohl benutzen? Beim Haupteingang konnten wir uns unter das schützende Vordach oder unter die überdachte Terrasse stellen. Beim Seiteneingang gab es diesen Luxus leider nicht. Dennoch tendierte ich zum Seiteneingang, denn dort war der Weg, den Kiefer und seine Kollegen zurücklegen mussten, viel kürzer. Die Wagen konnten dort unmittelbar am Gehweg halten. Zum Glück stellten sich einige mutige Fans an die Ecke, ungeachtet des ungemütlichen Wetters, sodass wir gewarnt waren, falls die Gäste am Seiteneingang auftauchen sollten. In diesem Fall hieß dann die Beine in die Hand nehmen und losrennen – eben wie ein echter Fan. *ggg*

Langsam wurden wir etwas ungeduldig, denn es war schon nach 10 Uhr und noch immer war von der 24 Crew nichts zu sehen – doch plötzlich stürmten die Anderen los und ich natürlich hinterher. *g* War ja klar, sie hatten sich tatsächlich den Seiteneingang auserkoren – da half alles nichts, da hieß es rennen. Da ich ja von Kiefer bereits reichlich mit Autogrammen versehen war, interessierte er mich heute nicht ganz so sehr. Klar hätte ich mich liebend gern auch auf ihn konzentriert, aber wenn schon 4 Leute von 24 da waren, dann wollte ich auch zu gern von allen Vier ein Autogramm. Ich rannte also den anderen hinterher und schon von weitem sah ich Carlos neben einigen Fans stehen – damit war entschieden, auf wen ich mich zu erst stürzen würde … auf den noch nichts von seinem Glück ahnenden Carlos. Noch im Rennen zog ich die Bilder aus dem Umschlag und drückte sie an meine Jacke, um sie vor dem Schnee zu schützen, denn um den Schirm zu öffnen, hatte ich jetzt keine Zeit. Also lief ich zu Carlos und hielt ihm die Bilder und einen Stift hin. Ich konnte mein Glück gar nicht fassen, er unterschrieb nicht nur ein Foto, sondern gleich Mehrere – doch nach dem 4. schaute er mich allerdings verschmitzt lächelnd an und fragte mich, ob ich von einer Mädchengang wäre. *g* Ohhhhh … da fiel mir doch nichts Besseres ein als zu grinsen. Okay, es war klar, mehr Autogramme würde ich jetzt nicht von Carlos bekommen, andere wollten schließlich auch eins von ihm. Doch inzwischen waren mit leider Annie und Jon durch die Lappen gegangen. Es war einfach zu wenig Zeit. Die Vier waren spät dran, es schneite heftig und die Bodyguards taten ihr übriges, um ihre Schutzbefohlenen möglichst schnell in Sicherheit zu bringen. Aber ich hatte es tatsächlich geschafft, 4 Autogramme zu bekommen – nicht alle für mich, nicht dass ihr das denkt – sondern eben halt für die anderen Mods des Teams.

Wie sich dann herausstellte, war Kiefer noch gar nicht dabei gewesen, denn ehrlich gesagt hatte ich mich so auf Carlos konzentriert, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, wer da alles reingehuscht war. Kiefer kam dann ein paar Minuten später und hatte es daher sehr eilig. Keine Chance für seien Fans zu diesem Zeitpunkt ein Autogramm von ihm zu bekommen. Aber er gab uns zu verstehen, dass wir die Chance dazu bekommen würden, wenn er wieder rauskommen würde. Also hieß es jetzt wieder warten, bis die Pressekonferenz zu Ende war. Das Ganze dauerte eine knappe Stunde, dann sahen wir sie alle durch die Scheiben des Lutter & Wegner. Jetzt hieß es aufpassen, was sie als nächstes taten und ich glaubte meinen Augen nicht trauen zu können, als eine der Fans einfach reingingen. Da musste ich natürlich hinterher. *g* Das konnte ich mir schließlich nicht entgehen lassen. Kiefer hatte ich, Carlos hatte, blieben Annie und Jon. Kaum drin, sah ich Jon, wie er sich mit einem Mitarbeiter des Lutter &Wegner unterhielt. Ich hoffte inständig, er würde bald fertig werden und zu uns kommen. *g* Endlich, er kam und ich ging auf ihn zu. Ich hielt ihm das Foto hin, erklärte ihm kurz wer ich war und bat ihn um ein Autogramm. Als er hörte und las, dass ich vom 24tv-forum sei, sagte er: „Oh yes …“ und es war klar, dass er sich dunkel wohl an so etwas erinnern konnte. *g* Er unterschreib das Foto, doch bevor er sich dem Nächsten zuwenden konnte, schob sein ständig neben ihm stehender Bodyguard mich einfach beiseite und meinte: „Sie haben Ihr Autogramm, dass muss Ihnen genügen.“ Maaaaaaaan … zu dumm, ich wollte die doch nicht für mich, aber die Herren waren unerbittlich – leider. Dennoch war ich sehr glücklich, hatte ich doch Autogramm Nummer Drei auf meinem Bild. Jetzt fehlte nur noch Annie, die natürlich längst weg war. Außerdem wurde wir auch schon wieder gebeten, dass Lokal zu verlassen.

Für eine Einzelne Person war es eine fast unlösbare Aufgabe, an alle 4 Promis ranzukommen, die Zeit, die uns die Bodyguards immer nur zugestanden, reichte einfach nicht aus. Versuchte man an den Einen ranzukommen, waren danach die Anderen meist schon wieder weg. *seufz* Eine Chance hatte ich noch, das kurze Stückchen zwischen Seiteneingang und den Limousinen, wenn sie das Lutter & Wegner verlassen würden. Da wollte ich mich dann voll und ganz auf Annie konzentrieren, denn sie fehlte mir ja noch. Also warteten wir wieder … in der einen Hand der Regenschirm, in der Anderen die Fotos. Als sie dann endlich das Lokal verließen, wurden sie wieder von ihren eifrigen Bodyguards flankiert. Durch den blöden Regenschirm ziemlich behindert, aber der diente ja dazu, die kostbaren Bilder zu schützen, war es nicht grad einfach, an Annie ranzukommen und ihre Beschützer ließen mich einfach nicht ran, während sie sie zum Auto geleiteten, doch so einfach wollte ich nicht aufgeben. Jetzt oder nie – also hielt ich ihr das Foto entgegen und sprach sie einfach an. Ich musste sie ja irgendwie auf mich aufmerksam machen und ich hatte Erfolg, sie drehte sich um, schaute kurz auf mein Foto und meinte zu ihren Bodyguards. „Moment – I like this picture.“ Ja, das sagte sie wirklich, blieb stehen, nahm den Stift von mir und unterschrieb auf dem Bild … OMG!!!! Ich konnte es kaum fassen. Vielleicht war es die Tatsache, dass alle anderen auf dem Bild schon unterschrieben hatten und eben nur noch sie fehlte, oder ihr gefiel das Bild halt wirklich ganz besonders gut, weil es eben keins der üblichen Fanbilder war, auf denen man sich sonst die Autogramme der Stars geben lässt. Ich weiß es nicht – ich weiß nur, ich war total überwältigt, dass es mir doch gelungen war, von Allen ein Autogramm zu bekommen.



Ich war die ganze Zeit so damit beschäftigt, mir die Autogramme zu holen, dass ich keine Sekunde daran dachte, dass ich ja auch eine Kamera dabei hatte. Oh man, da laufen mir Carlos, Annie und Jon mehrfach an der Nase vorbei und ich mache nicht ein einziges Foto von ihnen. Sorry, ich eigne mich wohl definitiv nicht als Autogramm- und Promijäger … das ist mir einfach zu anstrengend. *g* Alle Anderen saßen also längst in den Wagen, nur Kiefer gab noch ein paar Autogramme – also nutzte ich die Gelegenheit, wenigstens noch ein Foto von ihm zu schießen. ;)



Dann war auch er im Auto verschwunden und irgendwie fühlte ich mich plötzlich ziemlich ausgelaugt. Die letzten 3 Tage waren wohl doch anstrengender gewesen, als ich bemerkt hatte. Aber ich war total glücklich und jetzt hatte ich auch Zeit, alles noch einmal in Ruhe Revue passieren zu lassen. Meine Fahrgelegenheit nach Hause, ich war nämlich per Mitfahrergelegenheit unterwegs, fuhr erst gegen 17 Uhr vom Flughafen ab – genügend Zeit es in Ruhe angehen zu lassen. Ich setzte mich in das Restaurant des Einkaufzentrums am Stachus und genehmigte mir einen leckeren Salatteller. Natürlich konnte ich nicht widerstehen, meine Autogramme nochmals auszupacken und zu begutachten. So richtig, konnte ich das alles immer noch nicht fassen, denn ich hatte in diesen 3 Tagen immerhin eine Menge erlebt, viel mehr, als ich hatte zu hoffen gewagt. Es waren 3 Tage, die ich ganz sicher nie vergessen werde.

Damit endet dann meine Berichterstattung aus München.


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